Provence querbeet – 2007

Am Mittwoch hatten wir uns nach St. Peter aufgemacht, um mit Luca noch einige Tage bei Oma und Opa zu verbringen.

Wir nutzten die Zeit auch um die blaue Elise nochmal durchzuchecken und startklar zu machen und noch die letzten Vorbereitungen zu treffen. Immerhin hatten wir mehrere tausend Kilometer vor uns und es war unsere erste große Reise mit diesem Bus. Entsprechend war die Aufregung als wir uns am Freitag, den 3. August entgültig auf den Weg machten.

 

DIGITAL CAMERA

Die erste Etappe von 500 km meisterte die blaue Elise mit Bravour und wir nächtigten in irgendeiner Seitenstrasse von Roussillion was zwischen Lyon und Valance liegt. Der Verkehr war am nächsten Tag nervenaufreibend und so bevorzugten wir die Zeit lieber am Flussufer der Drome als im Stau zu verbringen.

Unser Ziel für heute war ein kleines Nest im Nebental der Ardeche in der Region Languedoc-Roussillon:

La Roque-sur-Cèze

(Samstag, 4. – Sonntag, 5. August 2007)

Das mittelalterliche Dorf mit nur 177 Einwohnern wurde auf einem Felsvorsprung erbaut und liegt über dem Fluss Cèze, der der eigentliche Grund unseres Besuches war. Ganz in der Nähe nämlich liegt die wunderschönen Cascade du Sautadet die mit ihren herrlichen Wasserfällen und in Stein gefressenen Gumpen zum Bad einladen. Nach einer sehr ruhigen Nacht und dem erkunden des Dörfchens, stürzten wir uns nochmal in die Fluten zwischen bizarrem Gestein.

Nachdem wir den ganzen Tag im und am Wasser der Cezè verbracht hatten, zog es uns dann doch weiter ans Meer.

Die letzten gut 100 km schafften wir im Nu und kamen Sonntagnachmittags im mir vertrauten Salin de Giraud an. Wir brauchten uns nicht lange über den Menschenauflauf zu wundern:  Es war das „Fest der Stierkämpfe“ Course camarguaise und alle Straßen waren mit Gittern verbarrikadiert. Nach einiger Zeit des Zuschauens fragten wir uns schon irgendwie, wer da wohl wen durch die Straßen trieb und konnten dem Spektakel nicht wirklich etwas abgewinnen.

Plage Piemason

(Sonntag, 5. August)

Als wir die 7km lange schmale Straße passiert hatten, die durch die Salinen führt um schließlich am Strand Piemanson zu enden, waren wir regelrecht geschockt von der Masse von Wohnwagen und Campingbussen. Die Jahre zuvor, die ich hier mit Luca gewesen war, war es immer recht leer und ruhig zugegangen. Allerdings war das auch immer ausserhalb der französischen Ferien gewesen, was den Auflauf hier erklärte. Trotzdem fanden wir schnell ein freies Plätzchen und bevor wir recht ausgepackt hatten, hatte ich schon mein Herz an den Nachbarshund Mikey verloren . Mikey sollte uns die kommenden Tage nahezu auf Schritt und Tritt begleiten. So ein süßer Herzensbrecher.

Die folgenden Tage verbrachten wir mit Nichtstun, Ankommen und einfach in den Tag hineinleben.

Herr und Frau Schlendrian 🙂

Aber irgendwann war es genug geschlendriant… Und außerdem gabs rund um Salin de Giraud noch einiges zu entdecken. Und so machten wir uns wieder auf Achse für einen Tagesausflug, als sowieso eine warme Dusche anstand, die Tanks gefüllt werden mussten und uns nach anderer Unternehmung als Rumlungern zumute war.

Salin de Giraud verfügt über ein kleines Bäderhaus, an dem man für kleines Geld in den Genuss einer warmen Dusche und einem stillen Örtchen mit Keramikschüssel kommt. Camper verstehen, warum ich das explizit erwähne 😉  Außerdem hat man hier die Gelegenheit der Ent-/ und Versorgung. Früher gab es auch eine Tankstelle im Ort – inzwischen muss man dazu über den Fluss nach Port Louis.

Nachdem also alles erledigt war, tuckerten wir an den kleinen Fährhafen, der direkt am Ortseingang am Ufer der Rhone liegt. Es dauerte auch nicht lange, da konnten wir mit Elise auf der Bac de Barcarin übersetzen. Die Überfahrt dauerte gerade mal 3 Minuten.

Port Louis

Port Louis ist ein umtriebiges Städtchen, mit Hafen, Einkaufssträßchen, die Möglichkeit zu tanken und Gas kann man sich hier auch besorgen. Den Strand finde ich schöner und wilder, mit allerlei angesschwemmtem Strandgut.

Alles in allem ein schöner Tagesausflug.

Zurück am Strand machten wir uns gleich mal über unseren frisch aufgefüllten Kühlschrank her. Das Strandleben hatte uns schnell wieder und wir genossen die ausgedehnten Strandspaziergänge, das Schnattern der Flamingos die hier zu Scharen hinter den Dünen in den Salinen nach Krebschen fischten und das lustige Flugspektakel der Libellen.

Auch ein Spaziergang durch die Promenade der Camper lohnt sich. Viele Franzosen leben hier für ganze 2 Monate und bauen sich regelrechte Palettenvillen auf. Es gibt viele skurile Fahrzeuge zu bestaunen und auch den ein oder anderen Banner, der den jeweilige Familiensitz kennzeichnet.

Seit einigen Tagen bließ der Mistral streng und stetig und verwandelte die kleinen Sandkörner in 1000 spitze kleine Nadeln. Irgendwann waren wir von der Pickserei ganz mürbe und beschlossen, dass es Zeit war zu neuen Ufern aufzubrechen.

Plage Beauduc

Genauso wie es am Strand von Piemason geduldet ist, wild zu stehen, ist der Strand von Beauduc ein wahres Wildcamperparadies. Mit unserem mitgebrachten Roller holperten wir ca 7 km von Salin de Giraud aus über eine Holperpiste, die mehr aus Schlaglöchern als aus Fahrbelag bestand. Elise hätte ich das nicht zumuten wollen. Hier in Beauduc gab es ein kleine Ansammlung verschiedener Wohnbusse und Baracken von Aussteigern, die das ganze Jahr über hier leben. In den letzten Jahren wurde dieser Strand immer beliebter bei Skitern und so war es nicht verwunderlich, dass hier am Wasser wesentlich mehr los war, als bei uns drüben in Piemason, wo sich die Leute eher weniger am oder im Wasser aufhalten. Der Strand selbst schien hier „lebendiger“ zu sein: tausende kleiner bewohnter Muscheln, Strandgut und andere Fundstücke.

Nach der Holperpartie zurück, und nachdem der Mistral auch am Tag darauf nicht aufgehört hatte uns um die Ohren zu blasen, durfte Elise wieder zeigen was sie kann. Wir machten uns am späten Vormittag auf Richtung Westen, an den äussersten Rand der Provence.  Vorbei am Etang de Vaccarese ließen wir das sehr touristische Saint Marie de la Mer links von uns und hielten der D37 folgend auf  Aigues Mortes (das nicht weniger touristisch ist) zu.

DSCN1312

Aigues-Mortes

(13.August 2007)

Mir fällt es einfach schwer, mich in die Geschichte eines Städtchens wie Aigues Mortes hineinzufühlen, wenn ich von 100ten Menschen durch seine Gässchen geschoben werde. Trotzdem wollten wir es einfach mal gesehen haben und sicherlich hält es auch was es verspricht wenn man es zur Winterzeit besucht. Der Besuch fiel recht kurz aus – solange man eben braucht von einem ende einer stadt bis ans andere geschoben zu werden.

Eigentlich wollten wir die Nacht am Plage de l’Espiguette verbringen. Nachdem wir aber schon beim Hinweg über 1 Stunde in einer Schlange wartender Autos verbracht hatten, war uns die Lust entgültig vergangen! Erst das überfüllte Aigues-Mortes und nun das hier. Leider gab es dennoch kein Entrinnen – keine Möglichkeit umzudrehen weil die ganze Blechlawine einspurig bis zum Strand geschleust wurde. Wie ätzend!

Als wir uns endlich aus dieser Sackgasse wieder herausgekämpft hatten, waren wir noch mit Überlegen beschäftigt als wir schwupps di wupps schon fast in Arles waren.

Arles

(13. August – 14. August 2007)

Die beste Entscheidung, wie sich herausstellte, als der Kellner Ralfs Bier brachte… Ralfs grooooooßes Bier 🙂 Die Nacht verbrachten wir mitten in der Stadt auf einem großen Parkplatz.

Am Morgen genossen wir das Treiben der Stadt in vollen Zügen, schlenderten durch die Gassen, schlürften einen Cafe ó Lait direkt an der römischen Arena, welche ich mit Luca bei einem Besuch Jahre zuvor schon besichtigt hatte und schauten am Amphitheater vorbei. Anschliesend statteten wir Vincent Van Goghs Bleibe noch einen Besuch ab, bevor es für uns dann tiefer ins Landesinnere der Provence ging.

Einen kurzen Halt machten wir bei um die Abbaye de Montmajour in Augenschein zu nehmen. Montmajour ist eine ehemalige Abtei im französischen Département Bouches-du-Rhône, nur wenige Kilometer nordöstlich von Arles.

DIGITAL CAMERA

Da wir noch eine andere Besichtigung auf dem Plan hatten, beließen wir es dabei, das Kloster nur von außen zu betrachen. Heute wollten wir nämlich unbedingt noch nach

Les Baux-de-Provence

Les Baux-de-Provence selbst ist schon einen Ausflug wert und wird in mehreren Reiseführern als eine der bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten des Regionalparks der Alpilles angepriesen. Das auf einem Felsen gelege Dorf ist schon von Weitem zu sehen und bietet einen sagenhaften Ausblick auf das beginnende Alpillemassiv und die ihm vorgelagerte Ebene. Nicht umsonst wird es als eines der schönsten Dörfer Frankreichs gehandelt. Diesen Titel verdankt es aber nicht nur seiner besonderen Lage und auch das Dorf selbst ist nicht schöner als andere Bergdörfer, die am Hang kleben. Was Baux-de-Provence besonders macht, ist seine Burgruine, die flächenmäßig gesehen die Größte Frankreichs ist.

Aber das Alles war es nicht was uns hier her lockte!

Der Ort hat noch etwas ganz anderes zu bieten, was versteckt, unterhalb in einem ehemaligen, unterirdischen Bauxit-Steinbruch zu bestaunen ist und in Reiseführern oft mit keinem Wort erwähnt wird:

Die Cathédrale d’images

Seit 1977 gibt es hier schon dieses Kunstprojekt bei dem mit Licht- und Klanginstallationen zu einem jährlich wechselnden Thema gearbeitet wird. Hierzu werden von ebenfalls jährlich wechselnden Künstlern eine Symphonie ausgewählter Musik und Bildern die auf meterhohe Steinwände projeziert werden. Ich kann gar nicht sagen, wie tief mich diese Licht-/ Klangistallation beeindruckt hat. Ich hätte Stunden im Stollen des Steinbruchs verbringen können (wäre es nicht so unerwartet kalt gewesen, also denkt unbedingt an eine Jacke!). Immer wieder wechselt die Farbe, um jede Ecke die man geht wartet eine neue Lichtprojektion die teils auch ineinander überfließen und ihre Gestalt verändern und eine ganz eigene Athmosphäre entstehen lassen. Man verliert völlig das Raum- und Zeitgefühl. Als wir da waren wurde das Thema Venedig behandelt.

Seit 2012 gibt es einen neuen Betreiber und aus „Cathédrale d´images“ wurde „Carrieres lumieres“

 

Als wir wieder zurückkamen an den Strand von Piemanson, war es schon fast wie ein „nach Hause kommen“. Die Kinder freuten sich, der Hund Mikey sprang schwanzwedelnd um uns herum und zur Begrüßungsfeier wurden wir bekocht bzw begrillt, während ich für die bettelnde Kinderhorde schnell den heißgeliebten Wasserfarbkasten auspackte um gemeinsam alles anzumalen. Kinder gibts am Strand von Piemanson im Sommer viele – aus allen Herren Ländern. Um sich jedoch die Bäuche gegenseitig bunt zu machen und am besten die ganze Umgebung drumherum auch – dazu muss man nicht miteinander sprechen können 🙂

Ralf wurde eingewiehen in die Kunst des Folienkartoffelbackens und zur Krönung wurde das Ganze mit leckerstem Käse gefühlt, nämlich mit  Saint Nazaire. Wie oft sollten wir noch an diesen Abend zurückdenken, an das Grillen, den Clochard der uns in den Grillgenuss einwieh, die schönen Gespräche (mit Händen und Füssen) zwischen wildfremden Menschen. Als wir auf unserer Bretagnetour fast durch die Stadt Saint Nazaire kamen, immer wenn ich an einer Käsetheke vorbeikomme oder wenn bei uns zu Hause leckerer Käse aufgetischt wird fragen wir uns, wo er sich wohl gerade rumtreibt der wohnsitzlose Gourmet.

Aber auch dieser Abend ging zu Ende und Tage des Rumlungerns folgten. Man begann sich mit Namen zu kennen, kannte die Namen der Hunde und wurde auf Feste eingeladen. Das letzte Fest vor unserer Abreise war ein besonders lustiges, großes und buntes. Feuerwerke wurden abgeschossen, die Familien wetteiferten mit Musik und der Größe der Lagerfeuer und als das Fest seinen Höhepunkt erreicht hatte – kam das Wasser!

Für viele hier schien das nichts besonderes zu sein – es wurde einfach weiter gefeiert. Die Schuhe unserer Nachbarin trieben an mir vorbei und ich versuchte sie in ihrem Wohnwagen aus dem Tiefschlaf zu holen – Anjes sah das Wasser wie viele andere eben auch:

sehr gelassen und entspannt  „(…) tranquille!“

Nun gut! Wir wollten Elise trotzdem in sicherheit bringen und parkten noch für die verbleibenden stunden bis zum Morgengrauen um. Sehr weise, wie sich morgens entpuppte, als dann doch der ein oder andere bis zu den Achsen seines Busses versunken war und nur mit Jeeps aus dem Ort (wenn überhaupt) herausgezogen werden konnten. Unsere Nachbarn waren noch immer gut gelaunt – sie wollten ja nicht abreisen und kannten das schon: “ …das verschwindet auch wieder!“

 

Nun war trotzdem der Augenblick des richtigen Abschiednehmens gekommen – wir wollten noch einmal eine Tour ins Landesinnere unternehmen um dann den Heimweg anzubrechen.

Quer durch die Salinen, vorbei an den Flamingos und den großen Bergen von Salz… bis Arles steckte mir ein richtiger Kloss im Hals! Wer hätte das gedacht, ganz am Anfang unseres Urlaubs als wir vor schreck fast wieder umgekehrt wären, beim Anblick der Blechlawine von Wohnwagen und Bussen am Strand von Piemason!

Gordes

(16. August 2007)

Bis Gordes waren wir so vor uns hingetuckert. Der Ort lockte damit (wie so viele andere) von sich zu behaupten, der schönste Frankreichs zu sein 😉 Was für uns aber fast noch attraktiver erschien war, dass ersich ebenfalls damit brüstete einen offiziellen Wohnmobilstellplatz mitten im Ort zu bieten. so war es dann auch. Auf terassenartig angelegten Flächen, kann man sein Gefährt zurechtparken.

DSCN1403

Bevor wir unser Nachtlager richteten, wollten wir den Ort erkunden. Kleine verwinkelte Gässchen und viele herausgeputzte Gebäude… irgendwie zu herausgeputzt, wie wir fanden. So schön der Ort von Weitem ausgesehen hatte, da oben auf dem Hügel mit den Häuschen die über den Hang hinunter zu purzeln schienen und sich weit darüber verstreuten, so geschleckt und überrenoviert erschien er uns jetzt. Komisch, aber es ging uns beiden so und so ließen wir Elises Motor noch einmal schnurren statt ein Nachtlager in ihrem Bauch zu richten. Wohin es gehen sollte wussten wir nun auch nicht recht – es dämmerte schon… viel Zeit blieb nicht zum Suchen.

Weil das Ziel für den kommenden Tag schon feststand, war die Richtung schon mal klar in die es gehen sollte: Richtung Roussillion und da lag nur ein Dorf auf der Strecke:

Joucas

Auf einem Sandigen Parkplatz am Fuße des Dorfes, stellten wir die blaue Elise ab. Mit knurrenden Mägen machten wir uns sogleich auf die Suche nach etwas Eßbarem – zum Kochen hatten wir keine Lust mehr. Leider waren im wunderschönen Dörfchen schon alle Randsteine „hochgeklappt“, kein Mensch in den Gassen und wäre unser Hunger nicht so groß gewesen, hätten wir uns stunden in dieser wunderschönen Abendstimmung durchs dorf getrieben. Das Dorf schien eine art Künstlerdorf zu sein – in jeder ecke stand eine Stele, eine Plastik und überhaupt hatte er etwas künstlerisch liebevolles – eben das, was Gordes abhandengekommen war – irgendwann und irendwo zwischen Renovierungs und sanierungsarbeiten zum schönsten dorf. Dieses hier gefiel uns bei weitem besser und konnte sogar noch ein uraltes wunderschönes Kapellchen bieten.

Trotzdem knurrten unsere Mägen unbeirrt weiter und so bleib uns nichts anderes übrig, als nun doch unsere Töpfe aus den Schränken zu kramen. Um es trotzdem ein bißchen feierlich zu haben, warf ich Anjes`Abschiedsgeschenk, eine für die Region um Carpendras typische Tischdecke mit großen Sonnenblumen über den Esstisch. Nach einer ruhigen Nacht, wurd der Ort gleich nochmal von uns erwandert. Hier könnte ich mir vorstellen zu leben, in diesem Örtchen, das von den Touristen zwischen all den Berühmtheiten übersehen wird.

Zu einer dieser Berühmtheiten brachen wir nach dem Dorfbummel (wohlweisslich mit dem Roller) auf.

Ockersteinbrüche Roussillion

Wieder einmal hatte es sich als sehr vorteilhaft erwiesen, den Roller dabei zu haben. Wir schlängelten uns an Reisebussen und Wohnmobilen flux vorbei, die verzweifelt nach Parkplätzen suchten und für dieselben ein kleines Vermögen berappen mussten und einfacher als gedacht, waren wir mitten im Herzen von Roussillion und vor dem Eingang zu den Ockerbrüchen. Was für eine farbige Pracht schon alleine der Ort war und was für eine Explosion von Farben die Ockerbrüche selbst.

Unbeschreiblich, das muss man erlebt haben.Der Ocker wurde bis etwa 1930 auch in Roussillon abgebaut. Ganz in der Nähe, in Rustrel gibt es einen weiteren Ockerbruch, den Colorado von Rustrel der noch schöner weil weitläufiger sein soll.

Das Dorf selbst, das (hört, hört) zu den schönsten Dörfern Frankreich und damit auch der Provence gehört, liegt auf einem Hügel von dem aus man immer wieder zwischen Häusern und Gassen hindurch eine wunderschöne Aussicht über die Hügel des Plateau de Vaucluse geniessen kann. Noch ganz benommen von der Farbenpracht, brachte uns der Roller zurück nach Joucas, von wo aus wir in das 40km entfernte Capentras fuhren.

Carpentras

Hier machten wir Halt, weil Anjes hier mit ihrer Familie und dem Hund Mikey zu Hause waren und während unserer Nachbarschaft am Strand von Piemanson immer wieder von IHRER Stadt berichtet hatten. Und tatsächlich waren wir beeindruckt von der Stadt am Fusse des Mont Vetoux, die wir einmal quer durchschlenderten. Auch bei der Familie schauten wir auf ein kurzes aber großes Hallo vorbei.

Nun neigte sich der Urlaub mit Windeseile – also mit 80km/h dem Ende… das entspricht der Geschwindigkeit die wir elise aller höchstens abverlangen – einfach um noch lange spaß an ihr zu haben 🙂

Einen Waschstopp legten wir im Schwarzwald ein … wie so oft, wenn wir aus dem Süden kommen.

DIGITAL CAMERA

 

DIGITAL CAMERA

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.